M.Zuiko Digital ED 30mm F3.5 Macro

M.Zuiko Digital ED 30mm F3.5 Macro

Hier ist es nun, das neue M.Zuiko Digital ED 30mm F3.5 Macro, es ergänzt das 2,8/60mm Makro, und erweitert das
Macro-Objektiv-Programm bei OLYMPUS.
Angesiedelt ist es im niedrigeren Preissegment, evtl. wird es das FT 3,5/35 ablösen,
das immer noch im Objektiv-Programm angeboten wird.

Offizielle Vorstellung ist heute am Vortag der Photokina 2016

 

  • Optischer Aufbau: 6 Gruppen von sieben (ein DSA-Objektiv, ein EDA-Objektiv, eine asphärische Linse)
  • Naheinstellgrenze: 0,095 M
  • Maximale fotografische Vergrößerung: 1,25x (entspricht 35 mm 2,5-fach)
  • Blendenlamellen: sieben
  • Filterdurchmesser: 46mm
  • Größe: 57 x 60 mm
  • Gewicht: 128 g

 

Glücklicherweise ist gerade Insektensaison und es gibt genug Motive
und Lichtsituationen um auszutesten was es kann, evtl. mehr als ich, ich bemühe mich aber
als Hobbyknipser dem 30er Macro auf gleicher Ebene zu begegnen, denn ich bin ja nicht Herr Wong.
Das Handling empfinde ich als sehr angenehm, es ist schon ein Handschmeichler,
das Volumen ist um einiges gegenüber dem FT geschrumpft, wobei die Baulänge gleich geblieben ist.
Es ist leichter geworden, das paßt auch gut zur schlanken Bauform.
Auch das 30er hat 7 Lamellen, das heißt wenn ich relativ nah am Motiv bin, erhalte
ich selbst mit 30mm ein sehr schönes Bokeh und einen ansprechenden Verlauf.
Der Einstellweg am Objektiv, um manuell scharf zu stellen oder den Fokuspunkt
zu korrigieren ist dem des 60er Makro ähnlich, das heißt, es hat genügend Stellweg
um komfortable den perfekten Fokuspunkt einzustellen, den AF empfinde ich ein wenig
schneller gegenüber dem 60er, aber nur minimal.

Eine absolute Besonderheit hat es schon, es bildet nicht mehr im Maßstab 1:1 ab,
sondern im  Maßstab 1,25:1, das heißt es vergrößert noch etwas.
Im ersten Moment ist das schon sehr schön, aber die Schwierigkeit diese
Vergrößerung zu nutzen ergibt sich dann in der Praxis, denn ich bin so nah
am Motiv, ( Mindestabstand 1cm ) das ich es mit dem Objektiv abschatte, für mich der im
ersten Licht fotografiert, wird es in dieser nicht optimalen Lichtsituation
schon schwierig da ich dem Motiv auch noch das wenige zur Verfügung stehende Licht entziehe.
Bei Tagesaufnahmen mit genügend Licht stellt das kein Problem dar,
zumindest aufnahmetechnisch, dafür kommt die Frage auf, welches lebende
Insekt läßt mich so nah heran, hier ist Erfahrung gefordert, aber es gibt ja genügend andere
interessante Makro-Motive, bei denen das nicht wichtig ist.

Technische Daten sind das eine, wichtiger finde ich, was es in
Verbindung mit der Kamera für ein Endergebnis, in Form eines Fotos erstellt.
Ich habe mich jedenfalls bemüht unterschiedliche Makromotive in Szene zu
setzen, dadurch wird eine Entscheidung, ob es für Euch interessant ist,
sehr schwer, weil Preis-Leistung, mit dem sehr guten Endergebnis
Foto, hervorragend zusammen passen.

Diese Erfahrungen mit dem neuen 30mm Makro-Objektiv sind nur meine persönlichen
Eindrücke ich möchte Sie auch nicht einstufen, besser oder schlechter als das FT 3,5/35
oder das2,8/60, es sind nur Praxisnahe Erfahrungen aus dem Alltag eines Hobbyfotografen.
Diese werden später in Tests diverser Plattformen und Fachzeitungen garantiert abweichen,
ich überlasse diesen Fachmedien eine Einstufung von theoretischen Laborwerten
wie gut oder schlecht dieses Objektiv abschneidet.
Wer mich kennt, zumindest meine Fotos, wird die hier gezeigten Foto´s
mit dem neuen 30er Macro für sich selbst einstufen können.

Hardware – Foto`s

 

 

Einzelaufnahmen

 

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Focus-BKT

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