PenF und Zuiko 2,8/40-150

PenF und Zuiko 2,8/40-150

Ich habe schon längere Zeit die PenF, erst begeisterte Sie mich nur durch technische Daten

und  Ihrem Retrodesign.

Um so verwunderter war ich als ich Sie das erste mal in der Hand hielt, ganz bewußt

Einstellungen an den satt rasteten Drehreglern vornahm.

Ihre wirklich extremen vielen Einstellmöglichkeiten, damit das Foto, das man im Kopf hat

schon fertig,  also ooc,  aus der Kamera kommt, und eigentlich keiner Nachbearbeitung bedarf,

sofern man im Vorfeld die richtigen Einstellungen vorgenommen hat.

Selbstverständlich stimmt die Belichtung  und Schärfe auch wenn man nur auf  „P“ ablichtet,

und alle Kameraeinstellungen auf Null stehen.

Ich persönlich meine, das Sie doch eine deutliche Steigerung in der Abbildung

gegenüber der OMD E-M1 hat, 2 1/2 Jahre weitere Entwicklung sind deutlich sichtbar.

Begeistert hat mich speziell bei Architekturaufnahmen das schnelle unkomplizierte

Umschalten in den Schwarz-Weiß-Modus, der sehr speziell mittels Farbfiltern

und Gradationskurve perfekt auf den persönlichen Geschmack eingestellt werden kann.

Im Endergebnis Foto zeigt Sie hervorragende Grauverläufe, die wirklich begeistern.

 

Ich hatte jetzt das Glück das ich in ein Luchsgehege hinein durfte, das heißt schwieriges Licht,

von wenig bis sehr hell durch das Blattwerk der Bäume, und Tiere die sich natürlich bewegen.

Die größte Herausforderung  lag aber für die PenF und dem Zuiko 2,8/40-150 in der

Abbildung von vielen feinen Haaren.

Was soll ich schreiben, die Kombination ist dermaßen detailreich und zeigt eine

Schärfe bei 100% das eine Aufnahme die ich für das Internet skaliert habe

ein wenig mit dem Weichzeichner ab wedeln muß, weil die Aufnahme

sonst über schärft ist.

Der Focus ist im diffusen Licht mit dem 40-150 so schnell und treffsicher

wie ich es aus mit Gehäusen der M5 – M10II und der M1 nicht kannte,

folglich hatte ich fast keinen Fotoausschuß selbst bei Aufnahmen mit einer

20zigstel Sekunde Freihand, und ich bin der absolute Verwackler.

Letzendlich zählt nur das was man sieht, deshalb hier ein paar Fotos.